Seit 2011 betreibt die deutsch-lettische Orgelstiftung Petri-Kirche Riga das Projekt einer Rekonstruktion der 1734 von Gottfried Kloosen fertiggestellten Barockorgel in der Petri-Kirche, der Reformationskirche der alten Hansestadt Riga. Diese Orgel war Ende des 19. Jahrhundert abgebaut und durch eine neue ersetzt worden, die bei der Kriegszerstörung der Kirche 1941 verbrannte. Seither ist die Orgelempore in der bis 1984 renovierten Kirche leer. Initiatorin des Projekts war Babette Baronin von Sass, welche aber die Stiftung Mitte 2015 verlassen hat. Vorstandsvorsitzende ist nun Rudite Livmane-Lindenbeck. Im Jahr 2016 wurde der deutsche Förderverein Orgel Petri-Kirche Riga e.V. gegründet (Vorstandsvorsitzender: Dr. Klaus Wittmann).
Der Dresdener Orgelbauer Kristian Wegscheider hat bereits eine Machbarbeitskeitsstudie erarbeitet. Die Kosten der Rekonstruktion werden ca. 1.5 Mio Euro betragen. Wenngleich sich die Bemühungen auch auf öffentliche Gelder (z.B. EU Regional Development Fund) richten, wird diese Summe weitgehend durch Spenden (private Sponsoren, Stiftungen) erbracht werden müssen. Dazu dienen Informations-maßnahmen und –material, Website- und Facebookauftritt, Pressearbeit, Anzeigen, persönliche Kontakte, Benefizkonzerte, Orgelpfeifen-Patenschaften...
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(2020 geplant) Bei einem Benefizkonzert in der Petri-Kirche soll das von einem Theatermaler in Originalgröße hergestellte Bild des Orgelprospekts auf der Empore abgerollt werden.
• Mai 2019 Im Mai 2019 plant das Schweizerisch-Baltische Komitee ein Benefizkonzert in Basel.
• 2019 An Benefizkonzerte in den Petri-Kirchen deutscher Städte ist gedacht (z.B. in den Hansestädten Hamburg, Lübeck, Bremen).
28.Oktober 2018 Aufgrund des großen Erfolgs im Mai wurde ein weiteres Benefiz-Konzert in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Berlin, Breitscheidplatz, durchgeführt.
• 8. Sept. 2018 Beim Berliner Fest der Kirchen auf dem Alexanderplatz, 14-18 Uhr, gab es einen Informationsstand unseres Fördervereins.
• ab Juni 2018
Seit Juni 2018 gibt es in der Petri-Kirche in Riga wieder Poster und Flyer zu dem Projekt.
• 4. Mai 2018 Am 4. Mai fand in der Nikolai-Kirche in Berlin-Spandau ein Benefizkonzert mit lettischen Organistinnen und lettischer Orgelmusik statt. Die lettische Botschaft verband damit ihr traditionelles Jubiläumsfest zum Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung (1990), und die Botschafterin bekannte sich öffentlich zu dem Projekt.
• 2018 In diesem Jahr stellen wir das Projekt auch in den Zusammenhang der 100-Jahrfeier Lettlands und der UNESCO-Entscheidung, deutsche Orgelbaukunst und Orgelmusik (was auch Riga einschließt) auf die Liste des „immateriellen Kulturerbes der Menschheit” zu setzen.
• 2018 Informationsgespräche in der Kulturabteilung des Auswärtigen Amts, in der Behörde der Beauf-tragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Grütters, sowie mit dem Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats; Gespräche mit dem Deutschen Stiftungsrat und der Berliner Vertretung der EU-Kommission stehen bevor.
• Januar 2018 Redaktioneller ganzseitiger Artikel über das Orgelprojekt in der Berlin-Brandenburger landeskirchlichen Wochenzeitung „Die Kirche”.
• September 2017
   Februar 2018
Vorstellung des Projekts beim Deutschbaltischen Kulturwerk in Lüneburg, bei der Deutschbaltischen Landsmannschaft in München und bei Domus Rigensis in Riga
• Herbst 2017 Berufung und im Februar 2018 Konstituierende Sitzung des „Externen Beirats” (Orgelfachkommission).
• Juni 2017
Vorlage des Bautechnischen Gutachtens bei den Rigaer Behörden durch P. Blums.
• Mai 2017 Viel beachteter Informationsstand auf dem „Markt der Möglichkeiten” beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin.
• Februar 2017 Vorstellung des Projekts in der Petri-Kirche bei Bundespräsident Joachim Gaucks letzter Auslandsreise nach Lettland, was zu seinem eindringlichen Spendenappell führte (siehe Website).
• August 2016 Gewinnen von Rat und Unterstützung durch Prof. Imants Lancmanis, Barockexperte und Restaurator von Schloss Rundāle.
• 2016/17 Gespräche in Riga mit Staatspräsident, Kulturministerin, Erzbischof, Stv. Bürgermeister, Denkmalschutzamt, Gebäudeverwaltung, Kulturbehörden.
• 2016 Betrauung des renommierten Architekten Peteris Blums, Riga, mit dem fachlichen Projektmanagement für das Vorhaben. Damit wurde dieses auf professionelle Füße gestellt.